Der Garten ist ein Ort, an dem die Gefühle völlig frei sein können. Er ist ein Inbegriff der Freiheit und somit des Friedens.

Wollen wir nicht alle in einem paradiesischen Garten leben, indem alles in Harmonie und Einklang zusammenlebt?

Einem Zuhause in dem wir nur arbeiten müssen, für das was wir wirklich brauchen?

Wenn du auch so empfindest, dann sind kreativen Gedanken, die der Unausgeglichenheit (Klimawandel und jeglichen Unzufriedenheiten) eine Lösung bieten keine Grenzen gesetzt:

Nüsse, Früchte:

Stellen wir uns einen eigenen Waldgarten zusammen! Es stehen dir etwa 7000 Pflanzen zur Verfügung. Welche Pflanzen genau auf deinen Standort passen kannst du auf https://pfaf.org/ sehen.

Gemüse

Wenn du jährlich wechselnde Pflanzen haben möchtest und gleichzeitig einen Fruchtbaren Boden erhalten möchtest, gebe ich dir gerne den Gemüsewanderplan in die Hand.

Terra-Preta
Für einen dauerhaft Fruchtbaren Boden setzen wir außerdem auf Terra-Preta: Das ist eine schwarzer Boden in der voller Nährstoffe und Leben steckt.

Dazu nutze ich den Prozess der „Wiedergeburt“. Der Tod eines Lebewesens bedeutet die Geburt vieler neuer. Ein Beispiel dafür ist der Tod eines Baumes: Totholz ist einer der größten Lebensräume für Insekten bis hin zu Pilzen. Verbrennt man einen Baum sieht man an der Asche, dass nur ein kleiner Teil aus Erde besteht. Der größte Teil besteht aus Luft und Wasser. Um diese Ansammlung an Nährstoffen „dauerhaft“ für uns zu nutzen verbrennen wir ihn nicht ganz sondern machen ihn zu Holzkohle!

Kohle mit Nährstoffen und Leben „aktivieren“

Der 1. Schritt für die schwarze Erde ist also die Pflanzenkohle: sie ist wie ein Plattenbau für Nährstoffe und nützlichen Lebewesen.

Der 2. Schritt ist, die Vorratskammern in der Pflanzenkohle mit Nährstoffen zu füllen. Geeignet ist jeder frische Kompost wie: Pflanzenreste (Laub, Grasschnitt, Holzschnitt, übriges Gemüse,…), Dung (Mist, Urin (besser keinen Hundekot),…

Der 3. Schritt ist die Wohnungen der Pflanzenkohle mit Leben zu füllen. Ideal sind effektive Mikroorganismen, die natürlicherweise in gesunden Böden vorkommen: z.B. in Laubkompost.

Wenn du diese Mischung in einem Verhältnis von 1:4:1 abgedeckt komostierst, förderst du den Prozess und es fermentiert sogar.

Am Geruch erkennst du wann es fertig ist. Das kann von 6 Wochen bis 6 Monate dauern. Manchmal auch ein Jahr oder zwei. Es hängt sehr von der größe der Bestandteile ab.

Wie du das schwarze Gold (Pflanzenkohle) selbst einfach herstellst und was du damit alles machen kannst zeige ich dir mit meinem Wohnprojekt und kannst du auf http://www.ithaka-institut.org nachlesen.

Wenn dein Boden einmal „aktiv“ ist baut sich die „Terra Preta“ immer weiter auf, solange du ihn fütterst. Dazu empfehle ich dir, den Boden immer bedeckt zu halten, mit lebenden und toten Pflanzen (Mulch), wie in der Natur. Ein sehr gutes Beispiel dafür ist: https://mulch-gemuesebau.de/

Gesundes aus dem Garten

Ein Garten kann außerdem sehr heilsam sein, weil es dort viele Dinge gibt, die dir Gesundheit schenken können. Zum Beispiel Heilkräuter, Sonnenlicht, ein ruhiges Schattenplätzchen.